Klischees à gogo.

Es gibt verschiedene Arten von so genannten Klischees. Also die Druckvorlagen, welche in die Maschine gespannt und dann eingefärbt werden.

 

Holzklischee

Die älteste Form. Oft für Posterdruck verwendet. Die Holzbuchstaben wurden aus Birnbaumholz gefertigt.

 

Galvano

Zum Beispiel das "Kaffee Sambo", vermute ich mal.

 

Wie alles beim Buchdruck gab es verschiedenste Klischeearten, welche immer auch ein Abbild ihrer Zeit und technischen Möglichkeiten waren. l'imprimeuse hat noch viel zu lesen....

 

Photopolymer-Klischee

Zum Beispiel der Oktopus

Das "alte Klischee der Letterpress-Gegenwart". In den 1960er-Jahren (?) hat man Photopolymerklischees hergestellt.  Ein Reprofilm wird auf eine unbelichtete photosensitive Vorlage gelegt und mittels UV-Licht belichtet. Dann wird ausgewaschen etc. So entsteht ein seitenverkehrtes Relief, das auf eine Metallbasis kommt, welche dann in die Maschine gespannt wird.

Diese Photopolymer-Klischees werden heute häufig gebraucht von Letterpress-DruckerInnen. Man kann Vorlagen im Illustrator oder von Hand gestalten und dann davon den Film belichten. Neue und alte Technologie vereint.